Was ist Kimono-Schnitt

Kimono : Tradition und Moderne

Das japanische Wort Kimono setzt sich aus zwei Schriftzeichen zusammen:

  • Kiru bedeutet anziehen, ankleiden, tragen.
  • Mono bedeutet Ding, Teil, Sache, Objekt.

Wird die Silbe „Mono“ mit dem Schriftzeichen für Menschen kombiniert, entstehen die Worte „Persönlichkeit“ oder „Figur“. Das passt perfekt zum Kimono. Denn dieses japanische Kleidungsstück hat nur eine Aufgabe: den Körper eines Menschen mit Stoff zu umschließen.

Perfektion mit 1000-jähriger Geschichte

Der Schnitt eines Kimonos ist immer gleich – ganz egal, ob er von einer Frau, einem Mann, einem jungen oder alten Menschen getragen wird.

Die Stoffrolle, aus der ein Kimono gefertigt wird, heißt Tannmono: Traditionell ist ein Tannmono 36 cm breit und 12 m lang. Aus dieser Rolle werden 7 geradlinige Stoffbahnen geschnitten, die auf eine spezielle Art gefaltet und zusammengenäht werden.

Der Kimono-Schnitt wurde in den letzten 1000 Jahren perfektioniert – und immer weiter angepasst an die Bedürfnisse der Menschen sowie an die Landschaft und das Klima Japans. Deshalb steht dieses Gewand mit dem minimalistischen Schnitt und der typischen T-Form auch heute noch für das Lebensgefühl dieses ostasiatischen Landes.